Stricken als Ausgleich macht sehr viel Spaß
Das Stricken ist eigentlich aus der Mode gekommen. Die moderne Frau von heute kauft Strickwaren ein, um schick zu sein, käme aber nicht mehr sehr oft selbst auf die Idee, zu Stricknadel und Wolle zu greifen, um sich mit dieser Handarbeit den Tag zu verschönern. Da muss der Dame schon eine gewisse Leidenschaft für diese Arbeiten mitgegeben sein, damit sie nicht vergisst, dass man neben dem Film im TV oder einfach in freien Stunden mit dieser Handarbeit durchaus ein Hobby gewinnt, das neben Entspannung auch noch schöne Dinge zum Anziehen bringt, die man ansonsten teuer bezahlen muss. Stolz auf die selbst hergestellten Pullover, Schals, Socken und Jacken kommt noch dazu. Außerdem kämen die selbst gestrickten Dinge ja auch noch als Geschenk in Frage, das bestimmt seinesgleichen sucht, wenn man einmal den Arbeitsaufwand sieht und nicht den vergleichsweise günstigen Materialpreis für Wolle und Nadeln.
Auch heute ist das Stricken in der Schule noch im Fach Handarbeit ein Thema; sogar die Jungs lernen es, so wie die Mädchen von heute auch mit der Laubsäge umzugehen lernen. Nach der Grundschule aber ist das Thema beendet und nur sehr selten finden die Damen den Weg zurück zu diesen früher üblichen Freizeitaktivitäten. Erst, wenn ein Baby ins Haus steht, fällt es vielen dann wieder ein, dass man gerade jetzt viel Geld sparen kann, aber auch viel freie Zeit hat, in der man die Schwangerschaft besonders genießen kann, indem man sich durch das Stricken von Babywäsche auf das Kind vorbereiten kann. Und vielleicht wird es jetzt endlich wieder ein Hobby, eine Leidenschaft, als Ausgleich zu Stress und Verpflichtungen beim Stricken einfach nur auf die Muster zu achten und ansonsten die Seele baumeln zu lassen.