Stricken als Ausgleich macht sehr viel Spaß

Das Stricken ist eigentlich aus der Mode gekommen. Die moderne Frau von heute kauft Strickwaren ein, um schick zu sein, käme aber nicht mehr sehr oft selbst auf die Idee, zu Stricknadel und Wolle zu greifen, um sich mit dieser Handarbeit den Tag zu verschönern. Da muss der Dame schon eine gewisse Leidenschaft für diese Arbeiten mitgegeben sein, damit sie nicht vergisst, dass man neben dem Film im TV oder einfach in freien Stunden mit dieser Handarbeit durchaus ein Hobby gewinnt, das neben Entspannung auch noch schöne Dinge zum Anziehen bringt, die man ansonsten teuer bezahlen muss. Stolz auf die selbst hergestellten Pullover, Schals, Socken und Jacken kommt noch dazu. Außerdem kämen die selbst gestrickten Dinge ja auch noch als Geschenk in Frage, das bestimmt seinesgleichen sucht, wenn man einmal den Arbeitsaufwand sieht und nicht den vergleichsweise günstigen Materialpreis für Wolle und Nadeln.

Auch heute ist das Stricken in der Schule noch im Fach Handarbeit ein Thema; sogar die Jungs lernen es, so wie die Mädchen von heute auch mit der Laubsäge umzugehen lernen. Nach der Grundschule aber ist das Thema beendet und nur sehr selten finden die Damen den Weg zurück zu diesen früher üblichen Freizeitaktivitäten. Erst, wenn ein Baby ins Haus steht, fällt es vielen dann wieder ein, dass man gerade jetzt viel Geld sparen kann, aber auch viel freie Zeit hat, in der man die Schwangerschaft besonders genießen kann, indem man sich durch das Stricken von Babywäsche auf das Kind vorbereiten kann. Und vielleicht wird es jetzt endlich wieder ein Hobby, eine Leidenschaft, als Ausgleich zu Stress und Verpflichtungen beim Stricken einfach nur auf die Muster zu achten und ansonsten die Seele baumeln zu lassen.

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Schwerer Unfall bei „Wetten dass…?“

Am 4. Dezember 2010 wurde die Unterhaltungsshow „Wetten dass…?“ bereits kurz nach Beginn abgebrochen. Der Grund war der schwere Unfall des Kandidaten Samuel K., der bei seiner Wette über ein fahrendes Auto springen wollte, sich dabei aber schwer verletzte. Seit fast drei Jahrzehnten wird die Unterhaltungsshow live im Fernsehen übertragen und bis zu diesem Tag ist noch nie ein solch folgenschwerer Unfall passiert. Viele Kritiker fragen sich, ob der Stunt vielleicht doch zu gefährlich war und das ZDF gerät unter Beschuss.

Der 23-jährige Kandidat wollte insgesamt fünf Sprünge innerhalb seiner Wette machen. Als einziges Hilfsmittel hatte er futuristisch anmutende Sprungfedern, mit denen er über auf ihn zukommende Autos mit einem Salto springen wollte. Vom kleinsten Smart bis hin zum Geländewagen wollte Samuel K. seine Saltos machen. Drei Sprünge schaffte er, doch der vierte ging daneben.

Das Publikum, die prominenten Gäste und auch der Moderator Thomas Gottschalk waren gleichermaßen schockiert. Aufgrund des schweren Unfalls des Kandidaten wurde die Liveshow abgebrochen.

Änderungen bei „Wetten dass…?“

Bereits einige Tage nach dem tragischen Unfall des 23-jährigen Kandidaten kündigt der ZDF-Intendant Änderungen für die beliebte Fernsehshow „Wetten dass…?“ an. Markus Schächter sagte nach einer Sitzung mit dem ZDF-Fernsehrat in Mainz, dass sich einiges ändern wird in der Liveshow.

Der Unglücksfall soll von einem unabhängigen Experten und einer „Task Force“ unter der Leitung des ZDF untersucht werden. Erst nach Abschluss dieser Untersuchung wird der Fernsehsender im Januar des kommenden Jahres einen Bericht vorlegen, wie sich in Zukunft die Fernsehshow gestalten wird. Ein besonderes Augenmerk soll bei der Auswahl der Wetten vorgenommen werden und genauso, wie diese im Studio umgesetzt werden können. Es sollen neue Kriterien und Maßstäbe bei den Wetten gesetzt werden, sie werden genauestens überprüft und auch neu definiert.

Es wurden kurz nach dem Unfall Vorwürfe laut, dass aufgrund des hohen Drucks der Quoten die Wetten noch mehr verschärft wurden. Diesen Äußerungen widersprach der ZDF-Intendant Markus Schächter aufs Schärfste. Dafür, dass Samuel K. den Anforderungen nicht gewachsen gewesen sei, gab es ebenfalls keine Hinweise. Zwar soll die Sendung fortgesetzt werden, doch nicht so, als ob dieser Unfall nicht geschehen wäre, so äußerte sich der Vorsitzende Ruprecht Polenz.

Schächter betonte, dass die Genesung des Kandidaten zunächst an erster Stelle stehe. Auch die Familie wird von ZDF-Mitarbeitern in Düsseldorf unterstützt, damit sie sich vollkommen um ihren Sohn kümmern kann. Der Fernsehsender hat eine Unfallversicherung, die bereits eine finanzielle Soforthilfe angewiesen hat. Außerdem steht das ZDF der Familie in den Versicherungsfragen hilfreich zur Seite.

Samuel K. ist auch nach fast einer Woche noch von Lähmungen betroffen. Bisher konnten die behandelnden Ärzte noch keine eindeutige Diagnose stellen, ob die motorischen Fähigkeiten an Armen und Beinen wieder kehren.

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Im Internet suchen, statt Bücher zu wälzen

Wo früher Bücher gewälzt werden mussten, reicht heute ein Knopfdruck, um den PC anzuschalten und dann eine bequeme und vor allem schnelle Suche im Internet. Eine Telefonnummer, einen Dienstleister, einen Fachbetrieb oder eine Adresse herauszubekommen, ist heute nicht mehr mit Arbeit verbunden. Zwar lässt die Telekom immer noch Telefonbücher und Branchenbücher drucken, und auch ein Postleitzahlenbuch bekommt man immer noch. Doch wer das Internet nutzt, der wird diese Bücher, falls er sie überhaupt in einer aktuellen Version zu Hause hat, weit hinten im Regal stehen haben. Man braucht sie einfach nicht mehr, die dicken Wälzer, die so viele dünne Seiten haben – es sei denn, man blättert einfach mal zum Spaß darin. Ein Handwerker muss ins Haus? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten, im Internet nicht nur eine Adresse zu finden, sondern gleich über die Homepage Kontakt aufzunehmen, Angebote einzuholen und Preise zu vergleichen. Soll es mal schnell gehen und eine Pizza bestellt werden, muss man hier auch nicht mehr nach dem Flyer suchen – auch diese Dienstleister haben heute einen Internetauftritt. Wie auch immer, man sieht eben schnell im Internet nach.

Bücher lesen, um Referate halten zu können: Das war vor wenigen Jahren noch unvermeidbar. Heute bekommt man jede erdenkliche Information in Sekunden auf den Monitor geliefert. Will jemand eine Bildungslücke schließen, Hintergrundinformationen zu einem Thema finden oder eine fachlich fundierte Arbeit anfertigen, ist die Arbeit heute einzig am Computer zu erledigen, sofern ein Internetanschluss zur Verfügung steht. Das spart viel Zeit in den Vorbereitungen. Allerdings sollte man es sich nicht nehmen lassen, auch ab und an einmal in leichter und schwerer Lektüre zu lesen, etwas im Lexikon nachzuschlagen oder sich ein Fachbuch einzuverleiben – einfach, um das gute, alte Buch nicht aus den Augen zu verlieren.

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Das natürliche Einkaufen

Immer mehr Menschen achten in der heutigen Zeit auf eine gesunde Ernährung und einige im Handel angebotene Produkte, sind auch gute Alternativen zu Fleisch. Allerdings sind es oftmals keine Nahrungsmittel, die eine Vollwerternährung darstellen, sie sind nicht immer naturbelassene Lebensmittel, wie beispielsweise das Sojafleisch. Ein Ausgleich kann hierbei geschaffen werden, wenn bei den weiteren Zutaten möglichst solche verwendet werden, die natürlich und frisch sind.

In Reformhäusern oder genauso in den derzeitig beliebten Naturkostläden werden unter anderem Getreideschrot, verschiedene Brotaufstriche und Tofu angeboten. Aber auch Lebensmittel, wie Miso, Seitan und Tempeh haben sich in den Regalen bereits einen festen Platz geschaffen und in den Asia-Shops sind sie bereits Standard. Aber auch im Versandhandel, der sich darauf spezialisiert hat, oder direkt beim Hersteller können naturbelassene Lebensmittel bestellt werden. Zwar bieten viele Supermärkte vor Ort bereits ebenfalls diese Produkte in ihren Lebensmittelabteilungen an, jedoch sind sie nicht kostengünstiger als in Naturkostläden oder Reformhäusern. Außerdem ist der Abverkauf oftmals beim Supermarkt um die Ecke nicht so gegeben, wie es in den Spezialgeschäften der Fall ist und somit wird man nicht immer frische Produkte erhalten.

Ein Vorteil insbesondere bei den Naturkostläden ist, dass die Kunden eine ausführliche Kaufberatung erhalten und zusätzlich noch eine größere Auswahl geboten wird. In der Regel sind die vegetarischen Lebensmittel nicht kostenintensiver, als die gleiche Menge an Wurst und Fleisch. Die vegetarischen Produkte sollten am besten aus der ökologischen Landwirtschaft gekauft werden. Hier kann der Verbraucher sicher sein, dass keine Kunstdünger und Pestizide zum Einsatz gekommen sind und somit auch alle Produkte gentechnikfrei sind.

Bevorzugte Lebensmittel

Bei den Produkten aus Soja sollte darauf geachtet werden, dass den fermentierten Produkten der Vorzug gegeben wird, wie zum Beispiel Tempeh. Nach den aktuellsten Studien der Wissenschaftler sollen die fermentierten Sojaprodukte bessere Vorteile bieten, als die Produkte, die auf unfermentierter Sojabasis hergestellt wurden, wie Sojamilch, Sojafleisch, Tofu und noch viele andere. Vor allem sollte den Nahrungsmitteln der Vorzug gewährt werden, die aus der eigenen Region stammen.

Empfohlen werden immer wieder Produkte, die von der heimischen Süßlupine stammen, denn sie enthalten viel Magnesium und Kalzium. Außerdem sind sie frei von Stoffen, die nur zu Blähungen führen und sie sind eine gute Alternative zu Tofu. Am gesündesten ist immer noch die Nahrung, die frisch, roh und lebendig ist, also noch nicht in irgendeiner Weise verarbeitet wurde. Im eigenen Speiseplan sollten unbedingt frisches Obst und Gemüse enthalten sein, welches noch vitalisierend wirkt. Zum Essen sollte Frischkost oder Saft gereicht werden, welche viel Vitamin C besitzen. Es sollten viele natürliche, komplexe Kohlenhydrate gegessen werden, die wenig Eiweiß enthalten. Schon lange wurde von Wissenschaftlern der alte Mythos widerlegt, dass der Körper einen hohen Eiweißbedarf hat. Besonders Eiweißmengen aus dem tierischen Protein wirken sich auf die Gesundheit meist nachteilig aus.

Fazit

Wer in der Zukunft auf mehr naturbelassene Produkte beim Einkauf achtet, wird seiner eigenen Gesundheit etwas Gutes tun. Außerdem wird damit gleichzeitig das eigene Wohlbefinden gesteigert und man fühlt sich einfach besser.

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Künast gibt Kandidatur bekannt

Seit Wochen warteten ihre Anhänger darauf, jetzt war es soweit. Die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, hat am Freitag im Rahmen eines Mitgliederabends der Partei in Berlin erklärt, für das Bürgermeisteramt der Hauptstadt kandidieren zu wollen. Am Sonntag soll Künast vom Landesparteitag der Grünen dann auch offiziell zur Herausforderin des regierenden Bürgermeisters Wowereit nominiert werden.

Im eleganten Hosenanzug stand Renate Künast am Rednerpodest. Sie hielt keine große Rede, aber es schien die richtige zu sein. Sie stand unter dem Motto: Die Hauptstadt kann mehr. Bevor Künast allerdings zum entscheidenden Satz kommt, vergeht knapp eine Stunde. Eine Stunde, die sie nutzt, um mit Klaus Wowereits Arbeit als Regierender Bürgermeister Berlins abzurechnen. Berlin sei eine Verheißung, seine Regierung dagegen eine Zumutung, ruft Künast in den Saal und erntet dafür lauten Applaus. Immer wieder variiert die Fraktionschefin der Grünen zwei Botschaften: „Berlin verdient mehr“ und „Berlin kann mehr“. Und wieder zielt sie damit auf Wowereit und seine Regierung ab und wirft ihnen vor, zu wenig aus der Stadt zu machen, zu wenig aus ihren Bewohnern zu machen und zu wenig für die Stadt zu machen.

Renate Künast erinnerte ein wenig an Barack Obama, als sie davon spricht, Berlin sei reif für einen Politikwechsel. Aber auch George W. Bush, Obamas Vorgänger, hatte sie nicht vergessen. Wie einst der ehemalige US-Präsident verwendete auch sie die Phrase, dass kein Kind auf der Strecke bleibe. Damit spielte sie auf die ihrer Meinung nach schlechte Bildungspolitik Wowereits an. Freiheit und Gerechtigkeit würden zusammengehören, erklärte sie – und dass manchmal weniger Emotionen und dafür mehr Rationalität ganz gut tun würden. Sätze, wie man sie sonst nur von Politikern der Volksparteien gewohnt ist. Renate Künast scheint jedenfalls zu wissen, wie sie alle Wählerschichten anspricht und könnte deshalb zur ernsten Gefahr für Klaus Wowereit und seine Regierung werden. Auch wenn dieser das noch nicht zu glauben scheint, denn die Komplimente, die Künast auch aus dem Regierungslager erhält, klingen ein wenig so, als würde sie unterschätzt werden. Am 18. September 2011 stellt sich heraus, ob zu Recht oder zu Unrecht. Dann wird in Berlin das neue Abgeordnetenhaus gewählt.

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